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Aktuell (Update 06.07.2007)

Vorbildliche Bahn / Bus Schnittstelle in Delitzsch


VBBr-Geschäftsführervertrag von W. Jumpertz verlängert

Die VBBr teilt mit, dass heute der Anstellungsvertrag von Werner Jumpertz, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH (VBBr), verlängert wurde. Mit ihren Unterschriften dokumentierten Klaus Deschner, Geschäftsführer der Technische Werke Brandenburg an der Havel GmbH (TWB), die Gesellschafterin der VBBr ist und Werner Jumpertz die Fortsetzung seiner Leitungstätigkeit an der Spitze des Unternehmens für die nächsten 5 Jahre.

Mit freundlichen Grüßen.

Verkehrsbetriebe

Brandenburg an der Havel GmbH


1 Million Euro plus, 450 000 Kunden minus Verkehrsbetriebe ziehen nach einem Jahr positive Bilanz der Fahrplanumstellung

Die im Dezember 2005 beschlossenen Fahrplanveränderungen der Verkehrsbetriebe Brandenburg (VBBr) haben nach Einschätzung des städtischen Unternehmens und von Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann die gewünschten Spareffekte bewirkt.

Um zwei Millionen Euro jährlich sollen bis 2010 die städtischen Zuschüsse an das kommunale Verkehrsunternehmen sinken. Im vergangenen Jahr hätten die Verkehrsbetriebe ihren Jahresfehlbetrag um 1,035 Million Euro verringert, berichtete VBBr-Geschäftsführer Werner Jumpertz gestern bei der Vorstellung des Jahresfehlbetrages.

Das Unternehmen habe die Aufwendungen um rund 1,3 Millionen reduziert. Wegen des seit anderthalb Jahren ausgedünnten Fahrplans hätten die VBBr 266 000 Euro weniger eingenommen.

Unter dem Strich habe das Unternehmen seinen Kostendeckungsgrad im vergangenen Jahr von 45,2 auf 48,3 Prozent gesteigert. "Das sind Klassewerte", meinte Jumpertz. "Ich bin überzeugt davon, dass der Weg, die Strategie und der Zeitpunkt richtig waren", versicherte Oberbürgermeisterin Tiemann.

Die Belegschaft wurde 2006 von 182 auf 153 Mitarbeiter reduziert, zehn betriebsbedingte Kündigungen sprach das Unternehmen aus. Für die Übrigen gilt eine Beschäftigungsgarantie bis 2010.

Seit dem Sparbeschluss lassen die Verkehrsbetriebe viele Straßenbahnen und Busse außerhalb der Stoßzeiten und an Wochenenden seltener fahren. Einzelne Bürger seien davon betroffen, räumte Tiemann ein. "Aber die Verkehrsbetriebe sind dazu da, Massenbeförderung durchzuführen", sagte die Rathauschefin.

Fast 2,5 Millionen Kilometer sind die Brandenburger Busse und Bahnen noch im Jahr 2005 gefahren. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 630 000 Kilometer weniger (davon Busse 450 000 Kilometer weniger). Die Zahl der Fahrgäste sank um etwa 450 000 auf gut sieben Millionen. Das entspricht einem Fahrgastrückgang von 6,1 Prozent berichtete Jumpertz, der als Geschäftsführer das Vertrauen der Oberbürgermeisterin genießt und weitere fünf Jahre an der Spitze des Unternehmens stehen soll. Den stärksten Fahrgastrückgang, nämlich fast die Hälfte, verzeichneten die Verkehrsbetriebe in Nord. Obwohl die H-Linie auch am Wochenende fährt und die Straßenbahnlinien 1 und 2 wieder bis zum Hauptbahnhof, ist der Abwärtstrend in Nord noch nicht aufgeholt.

Mit Sauberkeit, Sicherheit, Anschlussgarantie und Pünktlichkeit wollen die Verkehrsbetriebe beim Kunden punkten. "Wir sind zu mehr als 99 Prozent pünktlich, davon kann Herr Mehdorn nur träumen", sagte Jumpertz. Er will in Zukunft Bürger ab 65 mit einem verstärkten altersgerechten öffentlichen Nahverkehr in die Bahnen und Busse lotsen. jl

"Tag der Fahrgäste" in Brandenburg an der Havel am 9. Juni 2007

Von Martin Rauhut

Am Samstag, dem 9. Juni hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB)
seinen diesjährigen "Tag der Fahrgäste" ausgetragen. Austragungsort war in
diesem Jahr Brandenburg an der Havel. Im Bereich des Heinrich-Heine-Ufers
und auf dem Betriebshof der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH
(VBBr) wurde ein umfangreiches Festprogramm bereitet.

Die Veranstaltung begann um 12:00 Uhr an der Bühne am Heinrich-Heine-Ufer.
Da das Publikum rund um den Platz eher dünn gesät war, gab es keine
besonderen Höhepunkte wie eine Ansprache oder dergleichen. Das musikalische
Unterhaltungsprogramm lief weiter. Ferner gab es Stände für das leibliche
Wohl oder auch einen Informationsstand des Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Die Feierlichkeiten auf dem Betriebshof der VBBr eröffneten um 13:00 Uhr
Oberbürgermeisterin Frau Dr. Dietlind Tiemann, VBBr-Geschäftsführer Werner
Jumpertz sowie Vertreter des Verkehrsministeriums und des VBB. Der junge
Märchenschreiber Leonhardt Heinrich dufte dabei sein, als der neue
Gelenkomnibus 594 der VBBr auf den Namen "Phoenix der Feuervogel" getauft
wurde, hatte er doch den "Undine-Wettbewerb 2007 gewonnen und das Fahrzeug
trägt fortan den Namen der Titelfigur seines Werkes.

Weiterhin fand auf dem Betriebshof eine Vorführung der Feuerwehr statt, bei
der gezeigt wurde, wie ein Verletzter aus einem Unfallwagen geborgen und
ärztlich versorgt wird. Fahrzeuge und Werkstatt konnten besichtigt und
fotografiert werden und diverse Informationsstände konnten von den Besuchern
genutzt werden. Auch an die jüngeren Besucher war mit einer Hopseburg
gedacht. Für das leibliche Wohl stand ein Angebot zu fairen Preisen zur
Verfügung. Ein Doppelstockbus mit offenem Verdeck aus Berlin leistete
stündlich 45-minütige Stadtrundfahrten mit Erklärungen.

Alles in allem war die Atmosphäre an diesem Tag angenehm. Sicherlich war es
das warme Wetter, das die meisten Brandenburger vom Kommen abhielt. Sowohl
am Festgelände am Heinrich-Heine-Ufer und auf dem VBBr-Betriebshof war es
nicht leer, es wäre aber noch Platz für viele Besucher gewesen. Für den
einzelnen Besucher mag das sicherlich positiv gewesen sein, ist man überall
gut hingekommen und auch die zwischen den beiden Austragungsorten
verkehrenden Zubringerstraßenbahnen und die zum Hauptbahnhof fahrenden Busse
waren nicht überfüllt, der Veranstalter dürfte sich aber mehr versprochen
haben.

Bleibt zu hoffen, dass zum 110. Jubiläum der Straßenbahn mehr Brandenburger
den Weg zu den Feierlichkeiten finden. Wer am 9. Juni da war, wird sicherlich gern wiederkommen.


Spiel und Spaß für kleine Fahrgäste

Stadtsportbund animiert kleine Fahrgäste beim Tag des Fahrgastes

Ein buntes Programm boten die Verkehrsbetriebe den Gästen am Samstag auf dem Betriebshof.

Magischer Anziehungspunkt war die gelbe Sprungburg des Stadtsportbunds Brandenburg e. V. Hier tummelten sich kleine und große Kinder, um ihre akrobatischen Fähigkeiten aus zu bauen.

Außerdem bot das Stadtsportbund-Team den Besuchern ein vielfältiges Animationsprogramm mit lustigen Spielen. So flogen beispielsweise gelegentlich Äpfel durch die Luft. Diese wurden auf der zur Apfelschleuder umfunktionierten Schaumkussschleuder platziert und wer dann mit einem Tennisball das entsprechende Feld getroffen hat, bekam als Belohnung den Apfel, der natürlich erst noch gefangen werden musste.

Auch Petra Hill von den Verkehrsbetrieben durfte sich nach wenigen Versuchen über einen saftigen Apfel freuen.

Die Handballer der SV 63 Brandenburg West e. V. bewiesen ihre Fähigkeiten an der Geschwindigkeitsmessanlage. Mit Hilfe des Geräts konnten Patrick Fähling und Felix Richter zeigen, wie schnell sie einen Handball und einen Fußball ins Netz bekommen.

Der Brandenburger Fliegerklub lockte die Besucher mit einem Gewinnspiel, bei dem ein Segelrundflug über Brandenburg der Hauptpreis war.

Wer sich auf Grund der Hitze nicht sportlich betätigen wollte, konnte seiner Kreativität an der Malstraße freien Lauf lassen. Noch am Samstag konnten Gemälde im A2 Format für den von den Vbbr und dem Stadtsportbund ausgeschriebenen Malwettbewerb vor Ort angefertigt und dann abgegeben werden. Die besten und kreativsten Zeichnungen werden dann demnächst in den Straßenbahnen zu sehen sein.

Am Samstag selbst wurden einige Zeichnungen bereits durch Petra Hill und die Jugendkoordinatorin des SSB Brandenburgs e. V. Heike Puhlmann ausgezeichnet.

So kann sich Benjamin Knütter über eine VBB-Tageskarte für Potsdam und Brandenburg, sowie über eine Tageskarte für den Filmpark Babelsberg freuen, Uwe Roloff bekam für seine Illustrationen eine VBBr-Jahreskarte. Die Klasse von Maximilian Maschler von der Fontane Grundschule darf sich bei einer Rundfahrt mit der Traditionsbahn Brandenburg anschauen.

Auch Kitas haben am Malwettbewerb teilgenommen. Die Kinder der Kita Weinbergspatzen fahren mit der gewonnen Fahrkarte nach Potsdam und können dann mit der zur Verfügung gestellten Gruppenkarten einen schönen Tag im Filmpark Babelsberg genießen. Bei der Kita Beethovenstraße steht der Zielort noch nicht fest. Die Kinder und Erzieher können ebenfalls in den Filmpark oder sie fahren gemeinsam in den Berliner Zoo.

Doch der Malwettbewerb ist noch nicht zu Ende. Gemeinsam wurde beschlossen bis Oktober Kunstwerke entgegenzunehmen.

Dies kann in der Geschäftsstelle des Stadtsportbundes Am Gallberg 1 oder direkt bei der Verkehrsbetriebe Brandenburg GmbH in der Upstallstraße geschehen.

Weitere Informationen gibt es beim Stadtsportbund Brandenburg unter der 03381 300305 oder per

E-Mail ssb-brb@web.de


06/ 07 Bahn und VBBr arbeiten enger zusammen Fahrleitsysteme vernetzt, um Wartezeiten zu vermeiden / "Fest des Fahrgastes"

Wer wollte, der konnte am Sonnabend den ganzen Tag lang kostenlos Straßenbahn und Bus fahren. Der "Tag für die Fahrgäste”, zu dem der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg in diesem Jahr nach Brandenburg eingeladen hat, machte es möglich. Aus Berlin schickte der VBBr einen knallroten Sightseeing-Doppeldeckerbus, so dass die Havelstädter bei den kostenlosen Rundfahrten in ihrer Stadt sozusagen Berliner Luft schnuppern konnten. Außerdem gab es von morgens an einen Bus-Shuttle zwischen Hauptbahnhof und Alfred-Messel-Platz, wenige Schritte von der VBBr-Bühne am Heinrich-Heine-Ufer entfernt. Dort konnten die Kunden von Bus und Bahn vor allem viel Musik genießen. Bis zwei Uhr nachts ging die große Oldieshow, bei der die Fans zu den Klängen von Middle of the Road lautstark abgefeiert haben. Man konnte sich auch an der Jahrtausendbrücke in eine Sonderstraßenbahn setzen, die auf direktem Wege zum VBBr-Betriebshof an der Upstallstraße fuhr.

Einen Erfolg konnte Verkehrsbetriebechef Werner Jumpertz vermelden. Ein ganzes Jahr lang habe er mit der Deutschen Bundesbahn verhandelt, bis eine Lösung gefunden war, um die Taktzeiten von Straßenbahnen und Zügen des Regionalexpress so aufeinander abzustimmen, dass kein Fahrgast auf der Straße stehen bleibt, berichtet Jumpertz. Voraussetzung dafür sei gewesen, dass die Computersysteme der beiden Institutionen so fit gemacht wurden, dass sie miteinander kommunizieren können (MAZ berichtete). Dauere jetzt eine Verspätung der Bahn länger als fünf Minuten, würden die Computersysteme sich wechselseitig informieren und die Verkehrsbetriebe würden für den konkreten Fall individuelle Lösungen entwickeln – vom Einsatz einer Sonderstraßenbahn bis zur Bereitstellung von Taxis, falls nur einzelne VBBr-Kunden betroffen seien. Denn die hätten mit einem gültigen VBBr-Ticket selbstverständlich auch einen Anspruch auf Beförderung in der Stadt. ab


05/ 07 Historische Tram zum Museumstag

Am Wochenende 19./ 20. Mai fand der internationale Museumstag statt, wo auch in Brandenburg die zahlreichen Museen und Gedenkstätten beteiligt waren.

Um diese interessanten Punkte zu erreichen, wurde ein Buspendelbetrieb eingerichtet und der historische Tw 42 der VBBr fuhr stündlich den Stadtring entlang - dabei auch die von der Stilllegung bedrohte Ostkurve am Nicolaiplatz..

Nicht wenige Fahrgäste staunten, dass der alte TW noch fährt und dazu noch kostenlos.  Dabei waren in Brandenburg LOWA Wagen und GOTHA Wagen noch lange im Einsatz.

Da sehr viele Brandenburger von dieser Aktion überrascht waren, könnten im Vorlauf noch bessere Informationen den Kunden zufließen, denn solch eine Veranstaltung ist auch zur Imagepflege sehr wichtig.

Tw 42 am Nicolaiplatz

TW 42 am Hauptbahnhof


04/ 2007 Behindertenbeirat und Verkehrsbetriebe wollen enger zusammenrücken

Behinderte nehmen den öffentlichen Nahverkehr oft nicht wahr, weil sie Angst vor Aus- und Einstieg haben. Foto: JAC Etliche Millionen Euro haben die Brandenburger Verkehrsbetriebe im vergangenen Jahrzehnt in neue Technik und neue Haltestellen investiert. Wo immer es ging, waren die Investitionen vom Bemühen geprägt, es auch den Behinderten in der Stadt Recht zu machen. Aus zwei Gründen: Zum einen verlangt dies das Gleichstellungsgesetz, zum anderen stellen die Behinderten in der Stadt mit über zehn Prozent der Bürgerschaft, eine überaus große Gruppe dar. Tendenz, trotz Einwohnerschwund, steigend.

Das Problem: Die Behinderten nehmen die Angebote der Verkehrsbetriebe längst nicht in dem Umfang an, in dem man dies erwarten dürfte. Und das, obgleich Schwerbehinderte Busse und Bahnen auch kostenlos nutzen können.

Einander näher zu kommen, den Behinderten die Angst vor den Fahrzeugen zu nehmen und sie aus der Isolation der fehlenden Mobilität zu befreien, haben sich jetzt die Verkehrsbetriebe und der Behindertenbeirat vorgenommen. Die Vorsitzende des Behindertenbeirates Kerstin Huch und VBBr-Betriebsleiter Rolf Nothnagel stellten gestern den Fahrplan für einen "Verkehrstag" am 7. Mai in der Brandenburger Innenstadt vor. Dort wollen die Verkehrsbetriebe in der St.-Annen-Straße, dort wo künftig das St.-Annen-Center stehen soll, allen Behinderten die Angst vor den Straßenbahnen und Bussen nehmen und ihnen zeigen, dass man auch im Rollstuhl oder mit einem Rollator sicher transportiert werden kann. An Straßenbahnen und Bussen wird geübt, wie man am besten in das Verkehrsmittel hinein- und auch wieder herauskommt. Wie Nothnagel sagt, seien alle Fahrer der Busse und Straßenbahnen geschult, behinderte Mitbürger besonders bevorzugt zu behandeln.

Wenn ein Rolli an der Haltestelle stehe, würden, wo der direkte Übergang in ein Niederflurstück fehlt, Rampen ausgefahren, die den komplikationslosen Transport möglich machen. Die Verkehrsbetriebe, deren Fahrgäste zu 11,32 Prozent "außerordentlich gehbehindert" sind, wissen um die Berührungsängste, die Behinderte mit ihren Fahrzeugen haben und auch um die Berührungsängste, mit denen Nichtbehinderte den Behinderten begegnen.

Den Verkehrstag am 7. Mai wollen alle Beteiligten nutzen, um diese gegenseitigen Ängste abzubauen. Allerdings sind sich Interessenvertreter der Behinderten einig: In der Stadt sei bereits einiges geschafft worden, um die Stadt behindertenfreundlicher zu machen. Etwa 50 Prozent der Wegstrecke seien erledigt, schätzt Renate Poster vom Behindertenbeirat. ro


03/ 2007 Vorsichtig um die Kurve

Tram-Gleise am Nicolaiplatz werden erst 2008 beim Gesamtumbau ersetzt ANDRÉ WIRSING

Nach langen Verhandlungen ist die Lösung gefunden: Die Stadt lässt noch in diesem Jahr eine endgültige Planung für den Nicolaiplatz erstellen; für die Verkehrsbetriebe VBBr bleibt ein Jahr Zeit, um die störanfällige Tram-Kurve zwischen Neuendorfer- und Magdeburger Straße zu ersetzen.

Möglich gemacht hat dies allerdings Zufallsgehilfe Petrus. "Wir haben das Gleis nochmals genauestens untersucht. Durch den ungewöhnlich milden Winter werden wir es erst später ersetzen müssen", sagt VBBr-Geschäftsführer Werner Jumpertz. Nun gebe es auch einen überschaubaren Zeitplan, wenn sicher ab 2008 in den Platz investiert wird.

Lange hatten Stadt und Verkehrsbetriebe verhandelt. Für die Straßenbahnkurve gab es zwei Szenarien. In der "Minimalvariante" wären beide Gleise ersetzt und der Abstand zwischen ihnen um einen Meter vergrößert worden, damit sich Bus und Bahn begegnen können – Busse sollen die Trambahnsteige mitnutzen können, damit weniger Haltestellen benötigt und Passagieren Fußwege erspart werden.

Diese Variante hätte die Verkehrsbetriebe etwa 350 000 Euro gekostet. Sie wäre realisiert worden, wenn die Stadt keinen kurzfristigen Zeitplan hätte vorlegen können.

Die nun gefundene Lösung stellt sich hingegen als ungleich vorteilhafter für beide Seiten dar. Die Kommune löst ihren kompliziertesten Innenstadt-Verkehrsknoten auf, die Verkehrsbetriebe können gleich die dauerhafte Kurvenvariante realisieren: Beide Gleise werden aus der Straße heraus an den südwestlichen Rand der Fahrbahn verlegt. Zudem müssen die VBBr die Investition nicht alleine tragen. "Bei innerstädtischen Verkehrsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von mehr als zwei Millionen Euro gibt es noch eine Förderung aus den Bundesmitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes und aus den Regionalisierungsmitteln des Landes. Bis zu 75 Prozent der Kosten können so bezuschusst werden", sagt Betriebsleiter Rolf Nothnagel.

Durchsetzen konnten sich die Nahverkehrsspezialisten auch in dem Punkt, dass das Verbindungsgleis zwischen Neuendorfer- und Plauer Straße im Zuge der Platzneuordnung erhalten bleibt. "Wir können dieses Betriebsgleis als Rasengleis einigermaßen verstecken." Doch sei es unabdingbar, beispielsweise um bei Störfällen, havarierte Trams schnell von der Hauptstrecke zu bekommen oder bei Sonder- und Traditionsbahnfahrten eine Wendemöglichkeit zu haben.

Größere Baustellen bleiben den VBBr-Fahrgästen in diesem Jahr also erspart, es wird nur kurzfristige Unterbrechungen geben, wenn das Tiefbauamt den Belag der Bauhofstraße auf der Kanalbrücke kurz vor der Luckenberger Brücke austauschen lässt. Dann werden auch die Platten zwischen den Straßenbahngleisen ersetzt.


1. Treffen des FahrgastAktiv 2007

Am 06.02.2007 traf sich in diesem Jahr wieder das FahrgastAktiv und es wurden interessante Themen besprochen und diskutiert.

U.a. waren Schwerpunkte gesetzt wurden bei den Fragen:

  • altersgerechter / behindertengerechter ÖPNV
  • Jugendgewalt an öffentlichen Verkehrsmitteln und Einrichtungen
  • Auswirkungen der Einsparungen von 2005 und die Entwicklung seit der Fahrplankorrektur im letzten Jahr
  • Neue Linienentwicklungen durch Umbau des Knotenpunktes Hauptbahnhof und Integration der Dominsel wieder in den ÖPNV

In sehr angenehmer Weise konnte in dieser Runde über Probleme und Erfahrungen diskutiert werden.

Eingebrachte Vorschläge wurden von Herrn Jumpertz und Herr Speer aufgenommen und geprüft.

Wichtig sehen wir vor allem die Integration von Kindern und Jugendlichen in die Arbeit des VBBr. Hier ist vor allem wichtig, einfach das Interesse dafür zu wecken, wie so ein Betrieb funktioniert - wie Busse und Bahnen funktionieren.

Mit dem MEHR an Sympathie ist der VBBr dann vielleicht auch nicht mehr ganz der Gleichgültigkeit und der Zerstörungswut ausgesetzt. Auch Patenschaften für Busse und Bahnen von Schulen und Gymnasien sollen hierzu die Gewalt vermindern helfen.

Interessant war auch die Grundsatzdiskussion um die Anbindung der Brandenburger Dominsel, dem Aushängeschild der Stadt. Denn es gibt leider nicht sehr viele Befürworter zur Erschließung des Domes mit Bussen und hierfür müssen Konzepte und sachliche Argumente entwickelt werden. Ebenso ist der Umbau des Bereiches Hauptbahnhof eine Chance, hier einen zentralen Umsteigepunkt zu erhalten.

Wichtig ist es, dass die VBBr mit den Umgestaltungen des Bahnhofsvorplatzes durch die Stadt Brandenburg auch gleich in die Umbauarbeiten seiner Anlagen loslegen kann. Denn in einem Gesamtkonzept können Fehler rechtzeitig entdeckt und verhindert werden. Bedauerlicherweise wird man die Gleise nicht mehr an das Empfangsgebäude heranführen können, aber zumindest der Behindertengerechte Ausbau der Haltestellenanlagen und die Möglichkeit, dass hier auch die Stadtlinienbusse diese Haltestellenanlagen mitbenutzen können, damit von hier aus schnell und bequem umgestiegen werden kann, ist eine große Chance für den ÖPNV in der Stadt.

Insgesamt kann man dieses Treffen als sehr Positiv bewerten und auch wirklich feststellen, dass wir als Fahrgäste von den Verkehrsbetrieben Brandenburg wirklich ernst genommen werden.

Thomas Nitsch


Straßenbahn ausgehaucht

Am 6.11. wollte zur besten Berufsverkehrszeit eine Tram der Linie 6 in Brandenburg nicht mehr. Sie verließ zwar noch die Haltestelle Fontanestraße, aber blieb dann einfach stehen und es roch nach verschmorter Plastik.

Nachdem die Fahrerin freundlich mitteilen musste, dass nichts mehr ging, stiegen die Fahrgäste zwar murrend aber dennoch freundlich aus, auch die nachfolgende 1 stand erst einmal fest.

Überraschend schnell kam schließlich auch der Abschlepptriebwagen (etwa 20 Minuten) und konnte den defekten Zug abschleppen.

In meinen 3 Jahren Brandenburg war das mein erster persönlicher Ausfall einer Tram.

Nix geht mehr - der 177 rührte sich nicht vom Fleck


Info Aktionen der VBBr

Nachdem die Info Aktion in Brandenburg Nord durchgeführt wurde, wo man u.a. die Verstärkung der Linie H erläuterte, soll es weitere Aktionen für das erweiterte Tramangebot der Linien 1 und 2 geben.

Laut Auskunft der VBBr werden zwischen 9:30 Uhr und 13:00 Uhr VBBr-Mitarbeiter entlang der Streckenführung der TRAM-Linien 1 und 2 mit Info-Material und kleinen giveaways (Warum liebe VBBr Marketing Experten nicht Deutsch????) unterwegs sein und dazu ermuntern, verstärkt diese Linien zu nutzen. Die Aktion wird am Sonnabend dem 27.11.2006 für die Linie 2 wiederholt.

Auf dem Markt in Brandenburg-Nord wird es am Freitag, dem 08.12.2006 eine Wiederholung der letzten Info-Aktion geben. Aufgrund des großen Anklangs werden dann aktuelle Informationen zum neuen Fahrplan ab 10.12.2006 gegeben.

Wichtig ist darzustellen, dass man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Hektik und ohne Stress bequem in die Innenstadt kommt und seine Einkäufe und Erledigungen  besorgen kann.


Brandenburg an der Havel, 31.03.2006

Fahrgastvertreter planen mit....

Am Montag dem 27.03.2006 kam zum ersten mal die AG Fahrgast Aktiv zusammen, in der u.a. Fahrgastvertreter und Vertreter der Verkehrsbetriebe Brandenburg GmbH zusammen über Probleme, Kritiken und Ideen beraten.

Seid der großen "Verschlankung" des Fahrplanangebotes im Dezember 2006 in der Stadt Brandenburg, ist die Kritik am örtlichen ÖPNV nicht ruhiger geworden. Vielmehr kehren sogar Menschen den öffentlichen Verkehrsmitteln den Rücken und ein Rückgang an Fahrgastzahlen würde insgesamt neue Probleme mit sich bringen. Um unbefriedigende Zustände abzumildern und die eigene Betriebsblindheit der VBBr Mitarbeiter entgegen zu treten, wurde nun eine Fahrgastvertretung geschaffen.

Die Fahrgastvertretung ist sich bewusst, dass nur in kleinen Schritten - Verbesserungen erreicht werden können, denn die knappen finanziellen Vorgaben der Stadt Brandenburg für den Nahverkehr lassen wenig Spielraum.

Nun liegt es an den Nutzern des Nahverkehrs, diese Arbeitsgruppe mit sachlichen Ideen zu unterstützen, eine Aktion Meckerkarte könnte dazu interessant sein. Hier sollen Karten in Bahnen und Bussen ausgelegt werden, wo man kurz und knapp seine Probleme loswerden kann und diese werden in einer Box gesammelt.

In einem Vorgespräch mit Herrn Speer des VBBr gab es hierzu positive Bereitschaft zur Unterstützung.


Das sind Taschenspielertricks

Verkehrsbetriebe-Chef Werner Jumpertz zur Zukunft der Straßenbahn

Am Mittwoch hatte es ein klares Bekenntnis der Rathaus-Spitze zum Erhalt der Straßenbahn bis zum Jahr 2020 in der Stadt gegeben. Am selben Tage sorgten Äußerungen aus dem Potsdamer Infrastrukturministerium für einige Verwirrung, weil das Land die Kommunen zum Umstellen auf den scheinbar preiswerteren Busverkehr bewegen will, unter anderem mit dem Geldhebel: Hieß es bisher, Fördermittel müssten zurückgezahlt werden, wenn die damit finanzierten Investitionen nicht über eine Mindestlaufzeit abgenutzt werden, will man nun großzügig auf solche Forderungen verzichten und damit den Umstieg indirekt subventionieren. Dieser Meinungsumschwung hat in den Kommunen und Verkehrsbetrieben zumindest Verwunderung ausgelöst. Mit VBBr-Geschäftsführer Werner Jumpertz sprach André Wirsing über die Seriosität solcher Angebote.

Herr Jumpertz, ist die Straßenbahn für die Stadt Brandenburg noch zu retten?

Werner Jumpertz: Die Frage finde ich insofern verwunderlich, weil sie aus kurzfristiger ökonomischer Sicht vielleicht ihre Existenzberechtigung hat. Aber selbst die renommierte Beratungsfirma Wibera hat uns bestätigt, dass ein Umstieg von Straßenbahn auf Bus erst langfristig 2020 wirtschaftlich günstiger kommt. Das gilt auch für den Fall, dass das Land jetzt auf die Rückzahlung von Fördermitteln verzichten würde.

Wie kommen Sie zu diesem Ergebnis?

Werner Jumpertz: Man muss einfach die Komplettrechnung betrachten. Der Rückbau des Schienensystems würde uns allein etwas mehr als zehn Millionen Euro kosten. Laut ÖPNV-Gesetz bekommen wir einen Ausgleich dafür, dass wir Schülertickets ein Viertel billiger als zum Normalpreis anbieten. Der Ausgleich für die Trambeförderung ist höher als beim Bus, immerhin 580 000 Euro im Jahr. Im Übrigen verwundern mich Äußerungen aus dem Infrastrukturministerium, die Stadt würde einen einsamen Weg gehen. Wenn nun argumentiert wird, dass das Land auf Rückzahlungsforderungen aus Fördermitteln verzichtet, dann wollen wir das schriftlich haben. Immerhin geht es auch um Förderung von Bund und Europäischer Union; ich bin mir nicht sicher, ob das Land darüber befinden darf. Deshalb bezeichne ich einige der Argumente aus Potsdam als Taschenspielertricks.

Aber die Wibera hat dem VBBr auch attestiert, dass die Betriebskosten bei der Straßenbahn höher sind als beim Bus, was spricht dann für die Tram?

Werner Jumpertz: Ein Nur-Bus-Verkehr bringt in den Betriebskosten eine Ersparnis von elf Prozent. Das klingt im ersten Moment viel, aber wir sind bereits heute auf dem besten Wege, mit einem ganzen Drittel weniger Zuschuss auszukommen, weil die Stadt ihre Zahlungen von sechs auf vier Millionen Euro im Jahr absenkt. Man kann auch nicht nur die absoluten Zahlen vergleichen. Auf den Fahrgast gerechnet, sind die Kosten bei der Tram niedriger. Wir absolvieren mit dem Bus doppelt so viele Fahrkilometer, befördern aber nur halb so viele Passagiere wie die Tram. Der Bus bedient eben die Fläche, die Vororte und Ortsteile. Ohne Relation zum Kunden wird die ganze Rechnerei schieflastig. Wir brauchen beide Systeme - Bus und Bahn.

Am Mittwoch hatte es ein klares Bekenntnis der Rathaus-Spitze zum Erhalt der Straßenbahn bis zum Jahr 2020 in der Stadt gegeben. Am selben Tage sorgten Äußerungen aus dem Potsdamer Infrastrukturministerium für einige Verwirrung, weil das Land die Kommunen zum Umstellen auf den scheinbar preiswerteren Busverkehr bewegen will, unter anderem mit dem Geldhebel: Hieß es bisher, Fördermittel müssten zurückgezahlt werden, wenn die damit finanzierten Investitionen nicht über eine Mindestlaufzeit abgenutzt werden, will man nun großzügig auf solche Forderungen verzichten und damit den Umstieg indirekt subventionieren. Dieser Meinungsumschwung hat in den Kommunen und Verkehrsbetrieben zumindest Verwunderung ausgelöst. Mit VBBr-Geschäftsführer Werner Jumpertz sprach André Wirsing über die Seriosität solcher Angebote.

Was spricht noch für die Bahn?

Werner Jumpertz: Ich sage an dieser Stelle nur die Stichworte höhere Transportgeschwindigkeit, höherer Komfort durch ruhigeres Fahren und bessere Öko-Bilanz mit geringeren Feinstaubemissionen.

Die Stadt und damit ihr Unternehmen hat die Ergebnisse der Wibera-Studie relativ lange unter Verschluss gehalten. Hätte man in dieser Zeit nicht eine bessere Abstimmung mit dem Land hinbekommen können?

Werner Jumpertz: Ich bin nun im achten Jahr in der Stadt in Verantwortung. Mein Verhältnis zu den Ministerien und zum Verkehrsverbund VBB hat sich in dieser Zeit verschlechtert, das liegt unter anderem an den angesprochenen Taschenspielertricks. Auf den Fluren in Potsdam wurde immer wieder getuschelt, die einzige Stadt, in der Tramverkehr erhalten werden soll, ist Potsdam. Doch laut sagt das Ministerium immer nur dann etwas, wenn die Finanznot groß ist. Ich bin auf eine Entwicklung gespannt: Wie sich der heutige Fachminister (Frank Szymanski, SPD, d.Red.) - wenn er denn gewählt werden sollte - als Oberbürgermeister in Cottbus zur Straßenbahn in dieser Stadt positionieren wird, wie er nicht nur mit den ökologischen und ökonomischen Argumenten umgeht, sondern auch mit den Emotionen. Da wird er wohl aufpassen müssen, nicht gleich mit dem Rücken zur Wand zu stehen.

Es gibt noch fünf Kommunen im Land, in denen Trams fahren. Finden Sie unter denen Mitstreiter?

Werner Jumpertz: Von den vier kreisfreien Städten haben drei gesagt, sie beteiligen sich nicht mehr an einem neuerlichen landesweiten Gutachten zum Tram-Bus-Vergleich. Das soll 800 000 Euro kosten, die Städte sollen die Hälfte davon bezahlen. Brandenburg, Cottbus und Potsdam haben bereits eigene Gutachten. Allein Cottbus will dabei als einzige Stadt mitmachen.

Zurück nach Brandenburg. Wie dringend sind aus Ihrer Sicht Investitionen in das derzeitige Schienennetz, und könnten diese auch ohne Fördermittel von Stadt und VBBr gestemmt werden, wenn sich das Land weiter quer legt?

Werner Jumpertz: Das Schienennetz ist in einem Top-Zustand. Einzige Ausnahme ist das bekannte Sorgenkind Nicolaiplatz. Das reine Ertüchtigen der Schienenkurve würde rund 350 000 Euro kosten. Allerdings sind wir auch ganz froh, dass die Stadt ihre Schwerpunkte im Masterplan zusammenfasst. Wenn der Nicolaiplatz für die künftige vielfältige Nutzung mit Parkplätzen, Parkhäusern, Gedenkstätte, Verkehrsknoten komplett umgebaut wird, ist das für uns auch die Chance, die unübersichtliche Haltestellenverteilung zu ordnen, hier liegt das Problem ähnlich wie am Neustädtischen Markt. In unserem Tram-Fuhrpark sehen wir derzeit gar keinen Investitionsbedarf. Die Fahrzeuge haben eine Haltbarkeit von 40 Jahren. Danach wären die ersten Trams 2018 auszusortieren, die letzten erst 2036.

Hauptlast im Regelverkehr tragen die 10 KTNF6 - Zwischen 1979 und Anfang der 80er Jahre beschafft.

Bild: Die Stadt Dessau hat sich für den langfristigen Erhalt ihrer Straßenbahn entschieden und nun konsequent das Netz ausgebaut und auch den Fahrzeugpark mit modernen Fahrzeugen erneuert. Diese zweiteiligen ET sind ideal für kleinere Tramnetze und sind auch günstig in der Anschaffung, ähnlich wie das LVB Produkt Leoliner, der in Halberstadt Einzug halten wird.

In Brandenburg sind dagegen keine Fahrzeugneubeschaffungen vorgesehen, dass heißt aber auch, dass die längst abgeschriebenen Fahrzeuge wirklich heruntergefahren werden und man den Fahrgästen 30 Jahre alte Straßenbahnen zumutet, während der Buspark schon seinen zweiten Generationswechsel fast abgeschlossen hat.

Angesichts der fehlenden Finanzen ist die Aussage von Herrn Jumpertz verständlich, aber es birgt auch das Risiko, dass mit der fehlenden Fahrzeugerneuerung ein Investitionsstau die Zukunft der Tram um 2020 besiegeln könnte.


31.08.2006 Märkische Allgemeine

Die Tram soll bis 2020 fahren

Potsdam will aber auf Rückzahlungen beim Wechsel zum Bus verzichten

Zum Weiterbetrieb der Straßenbahn bekennt sich die Stadtspitze. "Bis zum
Jahr 2020 wollen wir gemeinsam Wert auf den Erhalt der Straßenbahn
legen", sagte Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) gestern Abend
vor den Stadtverordneten.

"Wir haben in Folge des Gutachtens der Firma Wibera zum Verkehrsbetrieb
alle Zahlungsströme verglichen. Danach könnten wir erst um 2018 ohne
größere Verluste aussteigen", bestätigt Kämmerer Steffen Scheller (CDU).
Immerhin drohten erhebliche Fördermittelrückzahlungen für den Fall, dass
die Stadt so genannte Zweckbindungsfristen für das vom Land erhaltene
Geld nicht einhält.

"Wenn wir den Betrieb so lange aufrechterhalten, können wir das auch in
die Zeitschiene des Masterplanes bis 2020 aufnehmen", sagt
Stadtentwicklungsbeigeordneter Michael Brandt (CDU). Dann kann die Stadt
relativ schnell mit der Straßenbahn für die neuralgischen Verkehrsknoten
Nicolaiplatz und Hauptbahnhof planen. Derzeit verhandele Scheller mit
dem Verkehrsministerium sogar über neue Fördermittel, für die kürzere
Bindungsfristen gelten.

Die Äußerungen der Verwaltungsspitze haben in Potsdam gestern für
einiges Befremden gesorgt. "Wenn die Stadt aus dem Tramverkehr
aussteigen will, werden wir in erheblichem Maße auf Rückforderungen aus
den bereits gewährten Mitteln verzichten", sagt Lothar Wiegand, Sprecher
des Infrastrukturministeriums. "Es macht keinen Sinn, wenn wir die
Regionalisierungsmittel kürzen und gleichzeitig verlangen, dass Kommunen
das teurere System unbedingt behalten sollen." Sein Ministerium sei
gesprächsbereit, über einen Umstieg zum Busverkehr zu verhandeln. In
vier anderen Städten von fünfen im Land Brandenburg bereite man solche
Szenarien vor. "Die Verantwortlichen in der Stadt Brandenburg werden uns
genau erläutern müssen, auf welchen Annahmen ihre Rechnungen fußen."

Bisher habe das Land angeboten, Gutachten zu
Wirtschaftlichkeitsvergleichen zwischen Tram und Bus erstellen zu
lassen, argumentiert Scheller. "Das brauchen wir aber nicht, wir haben
ein hervorragendes Gutachten." Dabei komme die Bahn etwas schlechter weg
als der Bus. "Allerdings dürfen wir die Bahn nicht allein unter
wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachten." Einzurechnen seien auch
"verkehrspolitische Aspekte" wie die Transportgeschwindigkeit.

Kommentar:

Statt neue Wege zu finden, die Stadt und deren wirtschaft für Neuansiedlungen, für Zuzüge etc. interessant zu machen. Scheint man sich an ein Endzeitszenario zu gewöhnen und die Aussicht, dass die Tage der Tram in BRB gezählt sind - machen Brandenburg nicht unbedingt attraktiver.

Problematisch ist jedoch, dass wir knapp 10 Jahre vor der wirklichen Richtungsentscheidung stehen werden. Das wird auch nicht unmittelbar vor einer Wahl geschehen, denn jeder der die Tram abschaffen will, wird wenig Gegenliebe in der Bevölkerung erhalten.

Die Frage ist nur, wie lange können noch Investitionen getätigt werden. Wer sich die Fahrzeuge anschauet, sieht deutlich - das der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlässt. Und je näher der Punkt ultimo kommt, um so heftiger die Situation zur Gestaltung der Zukunft dieses Transportmittels.

Schade nur, dass man alles unter den finanziellen Gesichtspunkten entscheiden wird. Schon die allgemeine Meinung in Potsdam zeigt deutlich, dass man scheinbar von der Qualität des Nahverkehr abschied genommen hat und wohl nur noch auf die Grundversorgung baut.

Brandenburg ohne Tram? Ein Szenario was denkbar ist - man kann eben Gutachten erstellen lassen, die das Ziel beinhalten, wie und wann kann ich die Straßenbahn von anderen Verkehrsträgern ablösen.

Sachliche Argumente außer die Kostenpunkte haben leider wenig Chancen.


23.08.2006

Brandenburg rüstet ab - statt Innovationen und Ausschreibungen wird Abbestellt

In Brandenburg ticken die Uhren eben anders, statt endlich für den SPNV und ÖPNV einen harten Wettbewerb einzufordern, wird in diesem Land wegen gekürzter Regionalisierungsmittel weiter gespart. Das ohnehin schon dünne Bahnnetz wird wieder einmal zusammengestrichen.

Diesmal trifft es vor allem Strecken in touristisch interessanten Gebieten. Aber auch strecken, die schon an Wettbewerber vergeben wurden, wie in der Prignitz - wo mit viel Aufwandt der schülerverkehr auf die bahn verlagert wurde und wo das Land pro gefahrenen Schienenkilometer am wenigsten Zahlen muss.

Das Land Brandenburg träumt wohl immer noch in rosarot, warum sind denn Luftschlösser wie Cargolifter und Chipfabrik zu Millionengräbern geworden?

Gleichzeitig hat das land Brandenburg so gut wie kein Fernverkehrsangebot mehr, IC und ICE werden von den einstigen Magistralen zurückgenommen, aber der Marktführer DB darf immer noch unangefochten die RE des landes befördern.

Herr Das Szymanski - Rezept Abbestellungen ist out - Hier muss endlich Innovation und Ideen her!!!!!!!!

Übersicht 1

Übersicht 2

Vorschlagsliste zur Einsparung von rd. 10 Mio. € ab 2007 im Schienenpersonennahverkehr zur Kompensation der Mittelkürzungen des Bundes (Stand: 21.8.2006)
Lfd. Nr.
 Linie
 Abschnitt
 Maßnahme
 Betroffene Fahrgäste
 Volumen (Zugkilometer)
 Bemerkungen
Block 1 Taktreduzierung
 1 RE 6
RB 54
Löwenberg - Rheinsberg Konzentration auf Ausflugsverkehr  250

 139.128

Anbindung Rheinsberg für Ausflugs- und Tourismusverkehr bleibt gesichert
 2 RE 18 Ruhland - Falkenberg Taktreduzierung an Wochenenden  250

108.331,92 

Es verbleibt ein 120-Minuten-Takt am Wochenende durch Linie RE 11, von Mo-Fr keine Änderung 
 3 PE 73 Kyritz - Pritzwalk Taktreduzierung auf 2 h-Takt 300

90.095 

einvernehmliche Regelung angestrebt 
 4 RB 55 Hennigsdorf - Velten Taktreduzierung auf 30-min-Takt  300 

53.041 

Auch nach der Anpassung verbleibt ein 30-Minuten-Takt (derzeit 20-Minuten-Takt) 
 5 OE 36 Berlin-Schöneweide - Beeskow - Frankfurt (O)  Taktreduzierung an Wochenenden  300 

186.412,8

Es verbleibt ein 120-Minuten-Takt am Wochenende, von Mo-Fr keine Änderung 
 6 RB 51 Brandenburg - Rathenow  Taktreduzierung an Wochenenden  350 

57.644,1

Es verbleibt ein 120-Minuten-Takt am Wochenende, von Mo-Fr keine Änderung 
 7 RB 33 Berlin-Wannsee - Michendorf  Taktreduzierung auf 60-min-Takt  700 

167.453 

Abschnitt wird durch RE 7 weiterhin stündlich bedientReduzierung von Wochenendtakten von 1 - 4 Uhr von 30 auf 60 Min, 60 Min-Takt bei S8 am Wochenende 
 8 S-Bahn Nachtverkehr, S 8 Birkenwerder - Blankenburg Einzelne Taktreduzierungen in Schwachverkehrszeiten  

120.000 

Reduzierung von Wochenendtakten von 1 - 4 Uhr von 30 auf 60 Min, 60 Min-Takt bei S8 am Wochenende 
 Zwischensumme  2.450

 922.000

 
 Block 2 Entfall der SPNV-Bedienung
 9  PE 74 Pritzwalk - Meyenburg  Abbestellung  120  148.829,1  einvernehmliche Regelung angestrebt 
 10  PE 70 Pritzwalk - Putlitz  Abbestellung  150  91.689,52  einvernehmliche Regelung angestrebt  
 11 RB 54
(RE 6)
Neuruppin - Herzberg  Abbestellung  150  84.778  einvernehmliche Regelung angestrebt 
 12 PE 53  Neustadt (D) - Neuruppin  Abbestellung  250  254.321,76  einvernehmliche Regelung angestrebt 
 13  NE 27 Basdorf - Wensickendorf  Abbestellung  300  67.334,88   
 14 OE 63 Eberswalde - Templin  Abbestellung  400  340.886,2   
 15 RB 20 Oranienburg - Hennigsdorf  Abbestellung 700  139.114,24   
 Zwischensumme  2.070 1.126.953,7  
Block 3 Entfall von Investitionsprojekten
16  RB 35   Kein Ausbau der Strecke Bad Saarow - Beeskow   700   Abschnitt Fürstenwalde - Bad Saarow verbleibt unverändert. 
Summe 
5.220 2.049.059,52  
 

Zuletzt geändert am: 22.08.2006


22.08.2006

Sonntag bleibt Problem

Die zahlreichen Verbesserungen im Fahrplanangebot zum 21.08. 2006 sind wirklich erfreulich, aber in einigen Umfragen bei den Fahrgästen bleibt das Angebot am Sonntag recht unzureichend. Da die vorliegende Fahrplananpassung sogar Mehrkosten verursacht, ist kaum davon auszugehen, das es Spielräume gibt, für weitere Fahrplanergänzungen.

Problematisch erscheint nun die Sonntagsverbindung der Linien 1 und 2, die bekanntlich abweichend von Mo-Sa weiterhin als einen Kurs fahren. Unser Vorschlag, diese geänderte Linienführung den Fahrgästen auffälliger zu gestalten, in dem man eine neue Liniennummer einführt (z.B. 3) oder einen Liniennummernzusatz A bzw. E wurde beim Vbbr diskutiert und abgelehnt.

Vielleicht sollten sich aber die Fahrplanmanager doch mal mit den Kunden zusammensetzen, wie diese sich besser orientieren können. Hier gibt es noch Nachholebedarf.

18.08.2006

VBBr hat Fahrplankürzungen korrigiert - Das Angebot wird Kundenfreundlicher

Verkehrsbetriebe lassen Tram und Busse auch sonnabends wieder öfter fahren

Trotz erheblicher Einschränkungen im Linienverkehr bewerten die Verkehrsbetriebe Brandenburg (VBBr) den seit Dezember gültigen Fahrplan unterm Strich als Erfolg, teilt VBBr-Geschäftsführer Werner Jumpertz mit. Wie bereits im Mai angekündigt (Stadtkurier berichtete), werden jedoch pünktlich zum Schulanfang Teile der Fahrplankürzungen wieder zurückgenommen. Damit reagieren die Verkehrsbetriebe auf partiell stark zurückgegangene Fahrgastzahlen vor allem am Sonnabend und auf Beschwerden von VBBr-Kunden.

Im Ergebnis werden ab kommenden Montag die Tram-Linien 1 und 2 sonnabends zum Hauptbahnhof ganztägig im 30-Minuten-Takt fahren. Auch werden am Samstag wieder alle drei Tram-Linien unterwegs sein. Die Bus-Linie H wird sonnabends einen 60-Minuten-Takt aufnehmen und an Schultagen zwischen 8 und 12 Uhr auf einen 30-Minuten-Takt verstärkt, der an Ferientagen sogar zwischen 8 und 16 Uhr gilt. Zur Anschlusssicherung am Hauptbahnhof von der Bahn zur Tram wird die Übergangszeit ab 18 Uhr um drei Minuten verlängert. Zusätzlich wurden einige Nachtlinien vor allem freitagnachts den Bedürfnissen angepasst.

Seit Einführung des neuen Fahrplans haben die Verkehrsbetriebe laut Jumpertz per 30. Juni innerhalb eines Jahres 8,5 Prozent ihrer Fahrgäste eingebüßt. Das entspricht rund 397 000 verlorene Nutzer - davon etwas mehr als die Hälfte bei der Tram.

Den größten Teil des Fahrgastrückgangs verzeichnen die Verkehrsbetriebe in Brandenburg Nord - mit 41,2 Prozent vom Gesamtrückgang. Der Rückgang bei der Tram ergibt sich vor allem aus den im Dezember eingeführten Linienänderungen bei 1 und 2 am Wochenende. Durch die Verlängerung der Übergangszeiten am Hauptbahnhof kommen die VBBr den Pendlern entgegen, die 12,5 Prozent der Fahrgäste ausmachen.

Wirtschaftlich steht die kommunale Tochter jedoch etwas besser da. Jumpertz: "Wir haben in keinem Monat seit Einführung des neuen Fahrplans schlechter abgeschnitten als im Vorjahr." Die Ertragslage habe sich deutlich verbessert. Im laufenden Jahr erreichen die VBBr nach Unternehmensangaben eine Kostendeckung von mehr als 100 Prozent. Für Jumpertz hat das mit gestiegener Produktivität der Verkehrsbetriebe zu tun. Durch Vorruhestandsregelungen und betriebsbedingte Kündigungen wurden Personalkosten eingespart. Die Verkehrsbetriebe wollen von einstmals 183 Mitarbeitern auf 130 reduzieren. Derzeit seien im Unternehmen noch 150 bis 160 Mitarbeiter beschäftigt, so der VBBr-Chef.

Die Mehrkosten fürs laufende Jahr werden mit 9500 Euro beziffert, fürs kommende mit 33 000. Zwar sind die Fahrplanänderungen definitiv beschlossen. Doch müssen die Mehrausgaben noch von den Stadtverordneten genehmigt werden. go

Kommentiert: Eigentlich hat keiner mehr daran geglaubt, dass in der Verkehrspolitischen Wüste Brandenburg an der Havel an den Kürzungen des Fahrplanangebotes etwas geändert wird. Viel zu verhärtet sind die Erkenntnisse und Meinungen bei den Kommunalpolitikern.

Doch dank das engagierten Teams des VBBr und auch deren Interesse mit den eigenen Kunden besser im Dialog zu stehen, hat man den Kompromiss gefunden, mit knappen Mitteln dennoch ein besseres Bus und Tram Angebot zu gestalten.

Das das Minus in den Einnahmen nicht so beträchtlich ist, hat trotz zurückgehender Fahrgastzahlen eher mit der Fahrpreiserhöhung des VBB zu tun und man darf auch nicht vergessen, dass im Vergleich zu 2005, der Winter in 2006 sehr lange andauerte und somit viel mehr Fahrgäste die Öffentlichen Verkehrsmittel häufiger und länger nutzten.

Wir hoffen und wünschen uns, dass die Fahrgäste das verbesserte Angebot auch nutzen und das das Interesse der kommunalen Vertreter den ÖPNV auch wieder verstärkt in ihren Focus übernehmen.

Denn es hilft kein Masterplan für eine Stadt - wenn die Lebensqualität durch falsche Einsparungen verschlechtert wird. TN

 

8/ 2006

Kundencentrum am Tschirchdamm geschlossen

Leider wurde die VBBr Verkaufs- und Servicestelle am Tschirchdamm im Juni 2006 geschlossen. Damit besitzt der VBBr nur noch in der Steinstraße ein eignes Servicezentrum mit dementsprechend geschulten Personal.

Somit fehlt ein professioneller Ansprechpartner zur Beratung und Vermittlung von Angeboten im Norden der Stadt bzw. dem grössten Stadtteil überhaupt.

Auch war bislang der Erwerb von Fanartikel bzw. der Fahrplanhefte in der Verkaufsstelle möglich.
Auch wenn jetzt ein Ersatz in Form von Fahrscheinverkauf im Presseshop gegenüber vorhanden ist, so muss ich doch sagen ist das Fachwissen mehr als begrenzt und kein Ersatz für die VBBr Servicestelle.
 
Nicht jeder hat die Zeit und die Möglichkeit für Informationen oder zum Erwerbe von Fahrplanheften, in die Steinstraße zu fahren. Hier kommt hinzu - dass zum Teil bei einer Beratung auch länger gewartet werden muss. Es ist schade, dass Service so schnell und unüberlegt abgebaut wird.
 
In diesen Zusammenhang stelle ich fest, dass es für den ÖPNV Kunden vollkommen unpraktisch ist, dass VBBr und VGB jeweils eigene Kundenzentren führen und man zum Erwerb eines Fahrplanheftes immer zum jeweiligen Unternehmen fahren muss. VGB hat zudem unpassende Öffnungszeiten - ein Pluspunkt für den VBBr!  Eine Zusammenarbeit - wir hatten dies erörtert - wäre hier zwingend notwendig und auch machbar, zumal es sich hier um Betriebe im VBB handelt.
 

8/ 2006

Fahrplanheft muss besser werden

In Zeiten knapper Mittel sollte es doch möglich sein, das vorhandene Nahverkehrsangebot zwischen den beteiligten Verkehrsmitteln und - Unternehmen besser abzustimmen.

Das Fahrplanheft des VBBr bietet momentan ausschließlich eigene Bus und Tramfahrpläne an. Es fehlen natürlich die Fahrplanübersicht im Stadtgebiet der überregionalen Buslinien und auch ein Fahrplanauszug der Deutschen Bahn stände diesem Heftchen gut zu Gesicht. Damit sind die Brandenburger nicht erst gezwungen ein Fahrplanheft der DB, der Überregionalen Busanbieter und des VBBr zu erwerben.

Hier hoffen wir aber auch dank des VBB auf Unterstützung, da ein Verbund ja seine vorhandene Kräfte ja bündeln sollte.


6/ 2006 Sehr geehrte Damen und Herren,

zur heutigen Berichterstattung im Brandenburger Stadtkurier der MAZ "Passagierstreik am Samstag" erkläre ich:

Bedauerlicherweise ist nun das eingetreten, wovor ich im Vorfeld der Entscheidung zur Kürzung des Verkehrsangebots von Bussen und Bahnen gewarnt habe. Ein angeblich nachfrageorientiertes Angebot führt nicht zu besserer Auslastung, sondern zur Abwärtsspirale in den Fahrgastzahlen. Wenn die VBBr nun wieder über eine Aufbesserung des Angebots nachdenken, sollte man konsequent insgesamt auf eine angebotsorientierte Strategie umstellen. Es ist aber insbesondere notwendig, die Veränderungen nicht über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg vorzunehmen. Schon vor der Kürzungsentscheidung habe ich moniert, daß der Verkehrsbeirat und die Verbände nicht einbezogen worden sind. Diese müssen vor neuen Entscheidungen diesmal beteiligt werden, um ein neues Fiasko zu vermeiden. Wenn es der VBBr tatsächlich gelingt, die angekündigten neuen Fahrten am Wochenende ohne zusätzliche städtischen Mittel anzubieten, heißt dies, daß die Fahrgäste offenbar von den Linien mit den höchsten Kostendeckungsgraden geflüchtet sind und wieder zurückgewonnen werden müssen. Diesen steinigen Weg hätte man sich ersparen können. Vor allem gilt es aber in Zukunft solche Rückschläge zu vermeiden. Attraktivste Stadt im Land wird Brandenburg an der Havel nur mit einem öffentlichen Nahverkehr sein, der auch im Freizeitbereich attraktiv ist. Erstaunlich ist auch, daß die VBBr jetzt reagieren, wo die Stadtverwaltung auf eine entsprechende Anfrage der Fraktion Die Linke.PDS (Nr. 117/2006) am 28.03.2006 noch mitgeteilt hat, daß erst nach 6 vollen Monaten eine belegungsmäßige und wirtschaftliche Auswertung vorgenommen werden könne. Daß trotzdem jetzt schon reagiert werden muß, zeigt das Ausmaß des Einbruchs.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Osterburg


Märkische Allgeime, 13.5.2006:

Einige Koalitionäre - CDU und SPD für Fahrplankorrektur

CDU und SPD sind in ihren Vorverhandlungen zu einer Koalition einig darüber, dass das Bus- und Bahnangebot nachgebessert werden muss. "Wir müssen die Fahrpläne in bestimmten Bereichen fahrgastfreundlicher machen - darin sehen weder die SPD noch wir ein Problem", sagte CDU-Fraktionschef Walter Paaschen. Wesentlich mehr Geld könnten die Verkehrsbetriebe aber nicht aus dem Stadthaushalt erhalten.

Die Fahrpläne sollten "nicht unbedingt in den alten Zustand zurückversetzt werden", man müsse aber bei der Fahrplangestaltung an den Wochenenden und im Stadtteil Nord nachbessern, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Ralf Holzschuher nach den Koalitionsgesprächen. Ohne Mehrkosten werde das nicht gehen. Holzschuher: "Wir werden schon etwas drauflegen müssen." Die PDS forderte indes, bei künftigen Fahrplanänderungen müssten die Bürger stärker einbezogen werden "um ein neues Fiasko zu vermeiden", so PDS-Sprecher Matthias Osterburg.

CDU wie SPD bezeichneten die Koalitionsgespräche als bislang reibungslos. "In wesentlichen Fragen herrscht Übereinstimmung", so CDU-Fraktionschef Paaschen. SPD-Mann Holzschuher sagte, man habe nicht über Personalien geredet. Holzschuher stellte klar, dass seine Partei keine Koalitionsgespräche mit der FDP führen wolle, auch wenn die CDU das wünsche. Die Liberalen bewegten sich "nicht auf gleicher Augenhöhe".


Märkische Allgemeine, 12.5.2006:

Stunde der Wahrheit BENNO ROUGK

Nach den Einschnitten in das Liniennetz und die deutliche Verlängerung der Taktzeiten bei den Verkehrsbetrieben bleiben die Kunden insbesondere an den Wochenenden weg. Das belegen die Zahlen, die VBBr-Chef Werner Jumpertz jetzt vorgelegt hat. Aber verwundert das? Es war doch vor der Kürzung um jährlich zwei Millionen Euro klar, dass sich die Kunden nicht mehr an den öffentlichen Verkehrsmitteln orientieren würden, wenn diese nicht mehr oder viel seltener fahren. Der Kunde hat den Fahrplan nicht im Kopf. Und wenn er sich nicht sicher sein kann, dass ihn Straßenbahn oder Bus in einer überschaubaren Zeit einsammeln, wird er sich eine andere Transportmöglichkeit suchen. Insofern ist jeder Katzenjammer unnötig. Die Verkehrsbetriebe sollten - wegen der städtischen Haushaltsmisere - ihren Fahrplan vom angebotsorientierten Ansatz auf einen nachfrageorientierten umstellen. Das haben sie getan und nun lässt die Nachfrage weiter nach. Vielleicht wird man mit der einen oder anderen kosmetischen Reparatur ein paar Fahrgäste zurückgewinnen. Aber eine grundlegende Verbesserung kann es schon aus finanziellen Erwägungen nicht geben. Das haben die Stadtverordneten so beschlossen.


Märkische Allgemeine, 12.5.2006: Passagierstreik am Samstag

VBBr verlieren acht Prozent ihrer Fahrgäste / Fahrplankorrektur in Sicht

ULRICH WANGEMANN

Die Verkehrsbetriebe (VBBr) wollen Teile der Fahrplankürzungen vom Dezember 2005 wieder rückgängig machen. Das sagte VBBr-Geschäftsführer Werner Jumpertz der MAZ. "Wir müssen ernsthaft über Revisionen nachdenken, insbesondere bei den Samstags-Fahrplänen", sagte Jumpertz. So sei es vorstellbar, dass an Samstagen wieder zwei der drei Tramlinien bis zum Hauptbahnhof führen - seit der Fahrplanumstellung verkehrt dort nur noch die Linie 6. Gleichzeitig biete sich die Wiedereinführung eines halbstündigen Fahrtakts für die Straßenbahnlinien 1 und 2 an Samstagen an. Diese Strecken werden derzeit nur im Stundentakt bedient.

Auslöser für diese Überlegungen sind die jüngsten Fahrgastzahlen, die erstmals einen Vergleich zwischen dem Passagieraufkommen nach dem alten und nach dem neuen Fahrplan erlauben - die Verkehrsbetriebe hatten ihr Angebot am 11. Dezember um 30 Prozent reduziert. Grund war die schlechte Verfassung des städtischen Haushalts. Knapp acht Prozent der Fahrgäste haben seither den Verkehrsbetrieben den Rücken gekehrt. Verloren die Straßenbahnen rund fünf Prozent ihrer Fahrgäste, sind es bei den Bussen zehn. Bei den Bahnen gingen den VBBr auf der Linie 2 vom Hauptbahnhof zum Quenz mit einem Minus von 13 Prozent die meisten Fahrgäste verloren.

Buslinien in Nord schwächeln

Sorgen macht den Verkehrsbetrieben der Einbruch der Fahrgastzahlen am Wochenende. Hier verloren Busse und Bahnen 40 Prozent der Fahrgäste. "Das ist schlichtweg zu viel", sagte Jumpertz. Handlungsbedarf sieht Jumpertz auch in den Buslinien, die den Stadtteil Nord anfahren. So büßte die Linie H von Nord zum Hauptbahnhof im Vergleich zum ersten Quartal des vergangenen Jahres mehr als 20 Prozent an Fahrten ein. Bei der Linie B von Nord nach Wilhelmsdorf waren es rund zehn Prozent. An diesen Zahlen gebe es, so Jumpertz, keinen Zweifel. Man werde sich jetzt insbesondere die Anschlüsse noch einmal ganz genau ansehen. Stärken wollen die Verkehrsbetriebe künftig die Nachtbuslinien, insbesondere die nach Wust. Dort sollen zwei zusätzliche Fahrten eingeschoben werden. Diese Ergänzung soll demnächst in Kraft treten. Es habe viele Proteste gegeben, weil Fahrgäste aus Hohenstücken am Bahnhof eine Dreiviertelstunde auf den Nachtbus N3 nach Wust warten müssten, sagte VBBr-Chef Jumpertz. In Wust befindet sich eine bei Jugendlichen sehr beliebte Großraumdiskothek. Allerdings müsse man die aktuellen Zahlen zunächst genau analysieren. Sie seien aus technischen Gründen "noch nicht belastbar", gibt Jumpertz zu bedenken. So seien nur in zehn Prozent der Fahrzeuge Zählanlagen eingebaut. Die Zahlen spiegelten außerdem nur den winterlichen Verkehr wider. Auf der Strecke nach Kirchmöser seien die Zahlen wegen des Baus der Seegartenbrücke mit Vorsicht zu genießen. Viele Fahrgäste seien wegen der Streckenunterbrechung auf die Eisenbahn umgestiegen, könnten von Montag an aber wieder nach Standardplan die Linie E benutzen.

Mehr Geld von der Stadt gibt es nicht


ÖBNV - Verkehrsaktiv

Fahrgastschwund in der Stadt Brandenburg

Die Menschen entscheiden grundsätzlich nach Preis und Leistung. Seitdem das Fahrplanangebot in Brandenburg an der Havel stark zurückgefahren wurde (vor allem an Wochenende), macht sich ein starker Fahrgastschwund bemerkbar.

Das alte Sprichwort: "Ohne Angebot - keine Nachfrage", bestätigt sich hier nun bestens. Doch schon jetzt wird klar, dass Korrekturen nur im kleinen Umfang möglich sind. Die Stadt wird die Gelder für den ÖPNV nicht wieder erhöhen und selbst die so kämpferische SPD sieht hier wenig Handlungsbedarf.

Damit scheint Brandenburg sich immer weiter zu einer Stadt zu entwickeln, in welcher der ÖPNV lieblos angeboten wird und Verbesserungen nicht zu erwarten sind. Hier werden auch in absehbarer zeit kaum moderne Tram Fahrzeuge zum Einsatz kommen, die Schnittstelle am Hauptbahnhof bleibt eine einzige Katastrophe für absehbare Zeit. Die Stadt Brandenburg ist und bleibt im Steinzeitalter des Nahverkehrs stecken und geht sogar noch weiter zurück. Einzig das gute Team der Verkehrsbetriebe Brandenburg hat bislang schlimmere Auswirkungen vom vorgegebenen "Streichkonzert" der Stadtspitze verhindert.

Wann wacht endlich die Stadtverwaltung auf, dass ein guter ÖPNV zur Lebensqualität einer modernen familienfreundlichen Stadt gehört!


Presse:

Landrat von Märkisch-Oderland will die Stilllegung der Schöneicher - Rüdersdorfer Straßenbahn

Vor gut 5 Jahren wurde die Privatisierung der Schöneicher - Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH unter großem Beifall beschlossen. Die neuen Gesellschafter sind nun die Niederbarnimer Eisenbahn AG (Connex-Gruppe) 70% sowie die Gemeinden Schöneiche und Rüdersdorf mit jeweils 15%. Damit hatten die beiden Kreise Märkisch- Oderland (MOL) und Landkreis Oder-Spree (LOS) keine Gesellschafterfunktion mehr. Alle waren sich einig, das nun die langfristige Finanzierung des Fortbestandes der Tram 88 gesichert sei. Unter diesen Voraussetzungen wurden in den folgenden Jahren hunderttausende Euro an Fördermitteln verbaut (z.B. der Umbau der Ortsdurchfahrt in Schöneiche im Zuge der Landesstraße L 301, Stabilisierung der Stromversorgung in Rüdersdorf durch ein nagelneues Unterwerk, Sanierung von Haltestellen, Installation von Fahrgastinformationseinrichtungen in den Fahrzeugen und an ausgewählten Haltestellen u.v.a.). Es fielen Arbeitsplätze weg und die verbliebenen Mitarbeiter verzichteten auf einen Teil ihres Lohns. Dennoch konnte der Fahrplan stabil und attraktiv gehalten werden. Die Zuverlässigkeit und Reisegeschwindigkeit sind sehr gut. All diese Bemühungen werden mit einer überdurchschnittlichen Zahl an einheimischen Fahrgästen sowie (besonders im Sommer) einer Menge Touristen belohnt. Dabei spielt natürlich der Berufsverkehr Richtung Berlin eine herausragende Rolle. Weit über hundert Kinder fahren während der Schulzeit nach Rüdersdorf, so dass morgens ein Gelenkwagen nicht ausreicht. Viele, gerade ältere Schöneicher fahren mit der SRS und dann mit dem Bus 951 zum Krankenhaus Rüdersdorf. Nicht zu vergessen, die Besucher des Museumsparks in Rüdersdorf, die in Gruppen zu 30 - 40 Leuten (nicht selten mit Fahrrädern) die Straßenbahn in Friedrichshagen belagern. Kurz und gut - es hat sich ein funktionierender öffentlicher Nahverkehr entwickelt, der den Erfordernissen der beiden Gemeinden Schöneiche und Rüdersdorf gerecht wird. Gerne wird auch unterschätzt, dass beide Orte zusammen weit mehr als 20 Tausend Einwohner (Tendenz dank der Nähe zu Berlin steigend) und damit die Größe einer mittleren Kleinstadt haben.

Damit soll, nach der Meinung von einigen "Kommunalpolitikern" aus dem fernen Seelow nach 2010 Schluß sein!

Nach der heutigen Gesetzeslage werden die, für jeden öffentlichen Verkehrsbetrieb in Deutschland überlebenswichtigen Zuschüsse und Fördermittel vom Bundesland an die Kreisverwaltungen übergeben. Diese entscheiden nun in eigener Regie über die Verteilung der knappen Mittel auf die einzelnen Verkehrsbetriebe. Nun sind schlaue Leute in Seelow (der Kreisstadt des Landkreises Märkisch-Oderland) auf die Idee gekommen, man könne eine Menge Geld sparen, wenn nun der Straßenbahnverkehr zwischen Schöneiche und Rüdersdorf durch Busse ersetzt werden würde. Ja, Busse kosten in der Tat weniger Geld, nur können sie kein vollwertiger Ersatz für eine gut ausgelastete Straßenbahn sein! Da werden wohl die Naherholungssuchenden ihren schon in Berlin gelösten ABC-Fahrschein in die Mülltonne werfen und auf dem Fahrrad dem Bus hinterher fahren müssen, weil der Platz nicht reicht. Vielleicht kauft ja der Landkreis MOL von den eingesparten Fördermitteln ein paar Fahrradtransportanhänger! Auch die Autofahrer dürfen sich freuen! Weil die kaputten Straßen in Rüdersdorf durch den steigenden Verkehr noch mehr belastet wertden. Ach ja, Geld für die Sanierung der Straßen ist ja jetzt vorhanden! Alles weitere zu diesem Thema wurde schon zur genüge in der Presse veröffentlicht (www.moz.de) <http://www.moz.de>.

Um es noch mal auf einen Nenner zu bringen: Der Landrat des Kreises MOL Gernot Schmidt (SPD) will dem Kreistag empfehlen die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn (wenigstens auf dem Gebiet von Rüdersdorf) stillzulegen und durch Busse zu ersetzen. Ein Gutachten, das er selber in Auftrag gegeben hat empfiehlt den Weiterbetrieb der Straßenbahn, schon allein wegen der bis jetzt geflossenen Zuwendungen, die sonst zurückgezahlt werden müssten. Herr Schmidt stellt dieses Gutachten in Frage und beharrt auf seiner Meinung! Auch die Bürgermeister von Schöneiche und Rüdersdorf Herr Jüttner und Herr Schaller konnten ihn nicht von der Unsinnigkeit einer Stilllegung überzeugen. Ohne die Zuschüsse des Kreises MOL kann die Straßenbahn notwendige Investitionen nicht tätigen und müsste spätestens 2011, mit Ablauf des Verkehrsvertrages den Betrieb einstellen.

Wir fordern deshalb alle Politiker des Kreistags in Seelow auf, sich über die Folgen dieser Entscheidung für die Zukunft der Gemeinden Rüdersdorf und Schöneiche ernsthaft Gedanken zu machen! Richtig, in der heutigen Zeit hat niemand Geld zu verschenken, deshalb dürfen die bereits ausgegebenen Fördermittel nicht auf dem Schrott landen! Viel sinnvoller wäre es, durch eine sachliche und fachlich fundierte Diskussion Lösungen zu finden, wie mit weniger Geldmitteln die vorhandene Infrastruktur noch besser ausgenutzt werden kann! Alle anderen einflußreichen Personen fordern wir auf, durch Gespräche mit den Entscheidungsträgern eine im Sinne des Fortbestandes der Straßenbahn positive Lösung zu finden!

Liebe Fahrgäste der SRS und Einwohner von Schöneiche und Rüdersdorf, liebe Freunde unserer Straßenbahn! Beteiligt Euch an den Unterschriftensammlungen und weiteren Aktionen des Fördervereins "Tram 88" e.V. (Informationen in Kürze auf dieser Seite), der Gemeindeverwaltungen sowie anderer Institutionen! Sprecht gezielt Abgeordnete aller Parteien an!

Eine lebhafte Diskussion im Forum dieser Webseite ist erwünscht!

*Vielen Dank für Ihre Unterstützung*

*Tram 88 e.V. Förderverein der Schöneicher - Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH*

*Bernhard Neumann*

-- Deutscher Bahnkunden-Verband e.V. Kurfürstendamm 11 10719 Berlin Tel +49-30-63497076 Fax +49-30-63497099 email: info@bahnkunden.de www.bahnkunden.de


VBB - Tag der Fahrgäste

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Tag für die Fahrgäste wird in diesem Jahr zum dritten Mal durchgeführt. Der ursprünglichen Idee einer jährlich wechselnden Veranstaltung zwischen Berlin und Brandenburg folgend, wäre in diesem Jahr der Gastgeber für den Tag für die Fahrgäste wieder das Land Brandenburg. Aufgrund unserer positiven Erfahrungen im vergangenen Jahr in Berlin und den Empfehlungen nicht nur der Verkehrs- und Umweltverbände, die Imageveranstaltung für den ÖPNV in Berlin zu belassen, haben wir in Absprache mit dem Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung und der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ein neues Konzept für den Tag für die Fahrgäste erarbeitet.

Das neue Konzept sieht vor, jährlich einen Tag für die Fahrgäste sowohl in Berlin als auch alternierend in einer der 5 Planungsregionen des Landes Brandenburg durchzuführen. Dieser regionale Tag für die Fahrgäste soll an größeren Ereignissen und Veranstaltungen in den jeweiligen Regionen eingebunden und gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen sowie den Akteuren des Öffentlichen Personenverkehrs vor Ort durchgeführt werden.

In diesem Jahr findet in Cottbus die 850-Jahr-Feier statt. Anlässlich dieses Ereignisses bereiten am Samstag, den 16. September 2006 die Stadtwerke Cottbus, Cottbusverkehr, das Instandhaltungswerk der DB und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg den Tag für die Fahrgäste für die Region Südbrandenburg vor. Der Auftakt des Tages für die Fahrgäste wird voraussichtlich um 10:00 Uhr auf einem kleinen Fest am Bahnhof Cottbus sein. (Die Cottbusser Oberbürgermeisterin Karin Rätzel hat bereits Ihr Kommen zugesagt.) Mit einem Ring-Bus-Shuttle werden dann das Betriebshoffest von Cottbusverkehr und der Tag der offenen Tür im Instandhaltungswerk der DB miteinander verbunden.

Am Samstag, den 23. September 2006 wird auf dem Dorothea-Schlegel-Platz am Bahnhof Friedrichstraße wieder der Tag für die Fahrgäste in Berlin gefeiert. Die Eröffnung ist um 11:00 Uhr vorgesehen, zu der Senatorin Junge-Reyer anwesend sein wird. Wir versprechen uns in diesem Jahr noch mehr Aufmerksamkeit, da im Bahnhof Friedrichstraße zeitgleich der Brandenburger Reisemarkt stattfindet. Hierdurch werden Synergien zum Thema ÖPNV und Tourismus geschaffen, die sich im inhaltlichen Veranstaltungsprogramm wieder finden werden.

Vom 16. bis zum 22. September 2006 findet außerdem in diesem Jahr die Europäische Woche der Mobilität unter dem Schwerpunktthema „Klimaschutz und Mobilität“ statt. Auch hier werden wir thematisch bezogene Programmteile in den Ablauf des Tages für die Fahrgäste einbeziehen.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie gewinnen können, sich an den jeweils für Sie zeitlich und organisatorisch günstigen Veranstaltungen zum Tag für die Fahrgäste in Berlin und in Brandenburg (oder evtl. an beiden) zu beteiligen und somit die Imageveranstaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Berlin und Brandenburg zu unterstützen.

Den genauen Programmablauf sowie weitere Aktivitäten zum Tag für die Fahrgäste in Berlin und Brandenburg möchten wir gerne mit Ihnen diskutieren und laden Sie daher ein:

am 10. Mai 2006

um 16:00 Uhr

zum VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg

Hardenbergplatz 2

in 10623 Berlin

in den großen Konferenzraum in der 3. Etage.

Wir freuen uns, Sie bei uns zu begrüßen. Bitte teilen Sie uns kurz mit, ob Sie kommen können und ggf. wie viele Personen Sie mitbringen. Vor unserem Treffen, werden wir Ihnen dann kurzfristig den letzten Stand unserer Vorbereitungen für Berlin und Cottbus mailen.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehe ich Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Brigitta Köttel


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